
Hintergrund
Europass war die erste der im Zuge des Kopenhagen-Prozess entwickelten Initiativen, die „Lernergebnisse anstatt Rahmenbedingungen wie Lerndauer und Einstiegsniveau“ (Europäische Kommission, 2008 S. 9) in den Mittelpunkt stellen. Es folgten weitere outcome-orientierte Initiativen wie der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR) und das Europäische Credit Transfer System (ECVET), die gemeinsam mit dem Europass einander ergänzende Komponenten einer koordinierten europäischen Strategie bilden, die es den Bürgern erleichtert, in Zuge ihres lebenslangen Lernens erworbenen Lernergebnisse einzuschätzen und sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt in Europa frei zu bewegen.
Auf nationaler Ebene wurden Europass-Zentralstellen (National Europass Centre – NEC) eingerichtet, die alle erforderlichen Tätigkeiten zur Herausgabe der Europass-Dokumente koordinieren. Sie tragen dazu bei, die Verbreitung und Anwendung der Dokumente zu fördern. In diesem Zusammenhang kommt dem Internet als Informationsträger eine zentrale Bedeutung zu. Die Europass-Zentralstellen der teilnehmenden Länder bilden ein europäisches Netzwerk, das von der Europäischen Kommission koordiniert wird.
Informationen unter ec.europa.eu/education/index_de.htm
Unterstützt wird die Europäische Kommission dabei durch das CEDEFOP, das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung. Diese auf Initiative der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Organisation unterhält das europäische europass-Portal und stellt neben Informationen zu allen fünf Transparenzdokumenten insbesondere den europass Lebenslauf sowie den europass Sprachenpass als elektronische Format-Vorlagen allen Interessenten zur Bearbeitung zur Verfügung. Weitere Informationen unter europass.cedefop.europa.eu