
Das europass Rahmenkonzept
Zur Dokumentation erworbener Qualifikationen und Kompetenzen für den europäischen Raum steht den europäischen Bürgern seit dem 1. Januar 2005 der Europass zur Verfügung. Dieses neue Dokumentenportfolio soll als „ein einheitliches gemeinschaftliches Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz bei Qualifikationen und Kompetenzen“ (Amtsblatt der Europäischen Union vom 31.12.2004) beitragen. Es dient damit wesentlich der Förderung des lebenslangen Lernens.
Die standardisierte Darstellung der Qualifikationsprofile umfasst neben schulischen, betrieblichen und universitären Aus- und Weiterbildungszeiten alle übrigen Beschäftigungszeiten sowie informell und nicht-formell erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse. Der Europass erleichtert den Bürgern die Präsentation ihrer Qualifikationen und Kompetenzen und vereinfacht dadurch die Bewerbung um Arbeitsplätze und Weiterbildungslehrgänge im In- und Ausland. Er trägt damit zur Förderung der Mobilität bei. Gleichzeitig dient der Europass dazu, in Betrieben und Unternehmen die Fähigkeiten und Kompetenzen von Bewerbern besser erkennen und miteinander vergleichen zu können.
Auf nationaler Ebene wurden Europass-Zentralstellen (National Europass Centre – NEC) eingerichtet, die alle erforderlichen Tätigkeiten zur Herausgabe der Europass-Dokumente koordinieren. Sie tragen dazu bei, die Verbreitung und Anwendung der Dokumente zu fördern. In diesem Zusammenhang kommt dem Internet als Informationsträger eine zentrale Bedeutung zu. Die Europass-Zentralstellen der teilnehmenden Länder bilden ein europäisches Netzwerk, das von der Europäischen Kommission koordiniert wird.
Als Dokumentenportfolio setzt sich der Europass zusammen aus
Die Verwendung des Europasses oder einzelner Europass-Dokumente durch den einzelnen Bürger geschieht auf freiwilliger Basis.
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