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Die zehn Referenzindikatoren des EQARF

  1. Relevanz von Qualitätssystemen für Berufsbildungsanbieter (a.: Anteil von Anbietern, die aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder auf eigene Initiative interne Qualitätssicherungssysteme anwenden und b.: Anteil anerkannter Berufsbildungsanbieter)
  2. Investitionen in die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Ausbildern (a.: Anteil der Lehrkräfte und Ausbilder, die an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen und b.: Investierte Mittel)
  3. Teilnahmequote bei Berufsbildungsgängen (Anzahl der Teilnehmer an Berufsbildungsgängen nach Art des Bildungsgangs und individuellen Kriterien)
  4. Abschlussquote bei Berufsbildungsgängen (Anzahl der erfolgreich abgeschlossenen/ abgebrochenen Berufsbildungsgänge)
  5. Vermittlungsquote für Absolventen von Berufsbildungsgängen (berufliche Situation der Absolventen 6/12/36 Monate nach Abschluss des Berufsbildungsgangs nach Art des Bildungsgangs und Anteil der Absolventen von Berufsbildungsgängen, die 6/12/36 Monate nach ihrem Abschluss erwerbstätig sind)
  6. Nutzung der erworbenen Kenntnisse am Arbeitsplatz (Nutzung der erworbenen Kenntnisse am Arbeitsplatz, ermittelt durch Informationen über die von Absolventen von Berufsbildungsgängen aufgenommene Beschäftigung und die Ermittlung der Zufriedenheit der Absolventen und der Arbeitgeber mit den erworbenen Kenntnissen und Kompetenzen)
  7. Erwerbslosenquote (nach individuellen Kriterien)
  8. Prävalenz besonders schutzbedürftiger Gruppen (Anteil von Berufsbildungsteilnehmern, die in einer bestimmten Region bzw. einem bestimmten Einzugsgebiet benachteiligten Gruppen zuzurechnen sind und Erfolgsquote von Personen aus benachteiligten Gruppen)
  9. Mechanismen zur Ermittlung der Berufsbildungsbedürfnisse auf dem Arbeitsmarkt (Informationen zu den Mechanismen, die eingerichtet werden, um auf den unterschiedlichen Ebenen neue Bedürfnisse zu ermitteln und Belege für den Nutzen dieser Mechanismen)
  10. Programme zur Verbesserung des Zugangs zur Berufsbildung (Informationen über bestehende Programme auf den unterschiedlichen Ebenen und Belege für den Nutzen dieser Programme)

Quelle: Empfehlungen des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines europäischen Bezugsrahmens für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Brüssel, 18. 06. 2009. Als PDF-Datei eur-lex.europa.eu