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Organisation der Berufsbildung

Berufliche Grundbildung

Für die Absolventen der neunjährigen Gesamtschulen beginnt die schulische Berufsausbildung mit den Grundausbildungsgängen in einem Berufsgrundbildungsjahr. In der Regel wird eine Dreijahresform bei den beruflichen Vollzeitschulen absolviert. Hier haben die Schüler mindestens 20 Wochen gemeinschaftlichen Unterricht, mindestens 80 Wochen beruflichen Unterricht sowie 20 Stunden Wahlfächer zu absolvieren. Alle Bildungsgänge beinhalten mindestens 1,5 Wochen Ausbildungsberatung, mindestens 20 Stunden Berufspraktikum und eine Abschlussarbeit. Für Absolventen der allgemein bildenden Oberstufen existieren in den beruflichen Schulen in vielen Berufen spezielle Abiturklassen und -kurse mit kürzerer Ausbildungsdauer von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Die Praktika sind über Rahmenverträge zwischen den Schulen und den regionalen Betrieben organisiert. Die Anteile der betriebspraktischen Zeiten für berufliche Ausbildungsgänge sollen zukünftig weiter erhöht werden. Viele Industriebetriebe unterhalten eigene Werkschulen, die Schüler direkt nach der Pflichtschulzeit aufnehmen. Ca. 3% der Absolventen der Pflichtgesamtschulen durchlaufen diese Ausbildung. Ein Teil der fachtheoretischen und allgemeinbildenden Ausbildungsinhalte wird in der Regel in Form von Blockunterricht in einer Berufsschule absolviert.

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